Glossar zu Stereo3D

Was ist Passiv-3D-Stereo?

Hier kommen zwei Projektoren zum Einsatz, die linkes und rechtes Bild gleichzeitig aber mit einem gewissen Abstand zueinander auf eine Leinwand projizieren.
Die erforderliche Kanaltrennung erreicht man mit Hilfe von Polarisationsfiltern, die vor den Projektorlinsen angebracht und in den speziellen 3D-Brillen verwendet werden.

Die Polarisationsfilter in Kombination mit den 3D-Brillen bewirken, dass der Betrachter mit dem linken Auge nur das linke und mit dem rechten Auge nur das rechte Bild sieht.

Nachteilig ist allerdings, dass der Einsatz von Polarisationsfiltern auch immer mit einem Verlust an Helligkeit einhergeht. Hier gilt, je höher der Transmissionsgrad bzw. die Transmissionsrate der Filter, desto heller die Projektion. Die besten Ergebnisse erzielt man mit LCD-Projektoren und einem Satz unserer Hochtransmissions-Filter 3D-SPAR.

Passiv-3D-Stereo kann man als Aufprojektion und als Rückprojektion anwenden. In beiden Fällen ist allerdings die richtige Materialauswahl von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Ergebnisse. Eine Aufprojektion erfordert eine spezielle Silberleinwand wie unseren awater 3D Stereo Screen. Für eine Rückprojektion benötigt man besondere Rückprojektionsscheiben bzw. Rückprojektionsfolien.

Konventionelles Projektionsmaterial ist hier ungeeignet, da es keine ausreichende Kanaltrennung bietet. Dadurch entstehen unerwünschte Nebeneffekte wie Doppelbilder - ein Effekt, der als „Ghosting“ bezeichnet wird.

Vorteile von Passiv-3D-Stereo:

  • Einfaches und preiswertes System
  • Sehr gute Kanaltrennung
  • Auch auf Dauer nicht anstrengend für die Augen


Nachteile von Passiv-3D-Stereo:

  • Helligkeitsverlust durch Polarisationsfilter
  • Nicht depolarisierende Silberleinwand notwendig für Aufprojektionen
  • Nicht depolarisierende Rückprojektionsscheiben oder Rückprofolien notwendig für Rückprojektionen



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Monika Awater

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